Bernhard Schürkens
Bernhard Schürkens 

Schlager / Pop

Käpt’n Highway

Morgens um fünf Uhr geht die Sonne auf.
Der 30 Tonner steht im Morgengrauen.
Der Auspuff stinkt, die Hupe dröhnt, es geht nach Texas ‘rauf.
Das ganze wird nun gut zwölf Stunden dauern.

Schlecht rasiert, Sonnenbrille, auf dem Kopf der Hut.
Der Funk steht auf Kanal 404.
Der Motor brummt, der Tank ist voll und auch das Öl ist gut.
Die Straße liegt im Flimmerlicht vor dir.

Refr.:

He, he, come on, Käpt’n Highway! Roll die Straßen lang!
Nur 24 Stunden hat dein Tag.
He, he, come on, Käpt’n Highway! Sag, hörst du den Gesang?
Er sagt dir nur, daß ich dich gerne hab’.

In zehn Minuten wirst du bei „Big Papa“ sein.
Der Truckstop, der ist deine Nabelschnur.
Du trinkst ein Bier und ziehst dir ein paar kalte Koteletts ‘rein
und weiter geht das Rennen mit der Uhr.

Mit 90 Meilen fährst du viel zu schnell deine Spur,
doch das ist dir mal wieder ganz egal.
Heute waren es sieben Tickets nur,
doch dies’ oder dein Job ist deine Wahl.

Refr.:

He, he, come on, Käpt’n Highway!...

Da gibt es noch deine Frau, die du mit dem Truck ernährst.
Den ganzen Tag ist sie zu Haus allein.
Sie ist der Grund, warum du täglich diese Strecke fährst.
Du hoffst, es wird für euch mal anders sein.

Refr::

He, he, come on, Käpt’n Highway!...

(Text und Musik: Bernhard Schürkens 1989)

 

Jetzt geht's los! 

Viel zu spät komm' ich nach Haus'. Es ist schon kurz nach Acht.
Mit dem Typ im Spiegel an der Wand hab' ich schon viel gelacht.
Jede Falte ist ein Bild, welches viele Jahre zeigt.
Doch ich weiß: Ich hab die lange Zeit nicht total vergeigt.

Ref.: 

Ein altes Kind wie ich ist lange noch nicht groß.
Und ich weiß jetzt: Mit 50 Jahr' geht's erst richtig los.
Jetzt geht's los! Jetzt geht's ran!
Mit Volldampf durch die Mitte Mann oh Mann!
Jetzt geht's los! Jetzt geht's ran!
Und ich zeig' allen, dass ich es noch kann. 

Seit Jahren ist die Matte ab, das Haar ist kurz und grau.
Doch dass es noch viel zu tun gibt, weiß ich jetzt ganz genau.
Wenn auch inzwischen eine Brille auf meiner Nase blitzt,
so bin ich doch kein alter Greis, der mit Hut hinterm Lenkrad sitzt.

Ref.: 

Ein altes Kind wie ich ist lange noch nicht groß.
Und ich weiß jetzt: Mit 50 Jahr' geht's erst richtig los.
Jetzt geht's los! Jetzt geht's ran...

(Text und Musik: Bernhard Schürkens 2006)

 

Dschungelexpress 

Ich seh’ mich noch als Kind auf den Jahrmarkt geh’n, 
und alle wollten Eis und die Ponys seh’n.
Sie wollten Zuckerwatte und ´ne Lakritzschnur.
Ich konnt’ damit nichts anfang’, denn ich wollt nur
einmal dabei sein eine Runde dreh’n
und den Gorilla groß und mächtig in der mitte steh’n seh’n.

Ref.:
Ich will auf den Dschungelexpress, Dschungelexpress, Dschungelexpress.
Fahr mit mir auf dem Dschungelexpress und halte Dich gut fest.

Und später dann als Mann wollt’ ich Sachen machen,
die die Mädchen super fanden und zum lachen brachten,
doch mit Disco und mit Pferden konnt’ ich nichts anfangen.
Ich wollte Panther, Schlangen, Schlager, Löwen Elefanten.
Und freute mich darauf auf dieses scharfe Ding,
wenn kurz vor der letzten Runde das Verdeck zuging.

Ref.:
Ich will auf den Dschungelexpress, Dschungelexpress, Dschungelexpress…

Einen Platz auf dem Trittbrett hab’ ich (leider) nie gebucht,
wenn es hieß: „Junger Mann zum Mitreisen gesucht!“

Ref.:
Ich will auf den Dschungelexpress, Dschungelexpress, Dschungelexpress…

(Text und Musik: Bernhard Schürkens 2006)

ZURÜCK NACH OBEN

Echt, richtig, gut

Sie sagen Dir: "Du schaffst es nicht. Es geht nur noch bergab.
Die Krise hat auch Dich erwischt. Die Zeit wird langsam knapp."
Krempel Deine Ärmel hoch und steig zu mir ins Boot.
Du hast es selber in der Hand; so bleibt alles im Lot.

Ref.:
Echt, richtig, gut! Darauf kannst Du bau'n.
Echt, richtig, gut! Darauf kannst Du vertau'n.
Alleine scheint der Weg zu weit. Vorwärtsgeh'n braucht Mut.
Ein Freund an Deiner Seite ist echt, richtig gut.

Ich zähl' auf Dich. Ich lass Dich nicht alleine im Regen steh'n.
Gemeinsam drehen wir das Rad nach vorne; Du wirst's seh'n.
Hör' nicht auf's Gejammer, was nichts zur Sache tut.
Sprich mit mir ein off'nes Wort. Das ist echt, richtig, gut.

Ref.:
Echt, richtig, gut! ...

(Text und Musik: Bernhard Schürkens 2009)

 

Nur für eine Nacht

Sonntagabend im Hotel. Die Bar ist kalt und leer.
Der Kellner bringt noch einen Drink. Wieviel weiß ich nicht mehr.
Da seh ich plötzlich den Teufel stehn, ein Kleid so rot wie Blut.
Und schwarze Augen fragen mich: „Hast Du etwas Mut?“

Mit einem Schlag bin ich hellwach. „Herr Ober, bitte zahln.“
Das rote Gift nimmt meine Hand und ich lass mich einfach falln.

Ref.:
Nur für eine Nacht, hab ich mir gedacht.
Ein paar Stunden frei. Ja was ist schon dabei?
In nur einer Nacht, mein ganzes Herz durchgebracht.
Ich hab’s nicht gewollt. Es hat mich überrollt.
In nur einer Nacht war es soweit. Keine Stunde habe ich bereut.
Hast ein Feuer tief in mir entfacht, in nur einer Nananananacht.

Am nächsten Morgen wach ich auf. Was ist mit mir gescheh'n?
Mein Herz brennt heiß wie Höllenglut. Ich muss dich wiederseh'n.
Doch du bist fort. Ich weiß nicht wohin. Da sehe ich die Schrift.
Auf dem Spiegel an der Wand steht in rotem Lippenstift:

Ref.:
Nur für eine Nacht, hab ich mir gedacht...

(Text und Musik: Bernhard Schürkens 2009)

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